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Steh nie, wenn du sitzen kannst, sitz nie, wenn du liegen kannst.
-- arabisches Sprichwort
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Dienstag, 13. März 2007, 19:08 Uhr ::: 68 Aufrufe
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Paris (dpa) Rund acht Jahre nach ihrer Sicherung im «Afghanistan-Museum im Exil» im schweizerischen Bubendorf kehren an diesem Freitag etwa 1300 ethnographische und archäologische Gegenstände nach Kabul zurück. Sie sollen anschließend im Afghanischen Nationalmuseum präsentiert werden. Das teilte die UN- Kulturorganisation UNESCO am Montag in Paris mit. Mit den Museumsstücken erhalte Afghanistan einen «Teil seiner Erinnerung» zurück, erklärte UNESCO-Generalsekretär Koïchiro Matsuura. «Das Land braucht den Wiederaufbau seiner Identität.» Das Afghanistan-Museum im Exil wurde von der schweizerischen Bibliotheca Afghanica geschaffen. Es finanzierte sich über private und öffentliche Schweizer Mittel. |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Sonntag, 11. März 2007, 21:26 Uhr ::: 68 Aufrufe
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Kabul - Das afghanische Parlament hat den Weg frei gemacht für eine Amnestie für Kriegsverbrecher. Es nahm die von Präsident Hamid Karzai am Samstag vorgeschlagenen Änderungen an dem Gesetzentwurf an, wie eine Parlamentssprecherin am Sonntag mitteilte. Karzai muss das Gesetz, das Straffreiheit für Kriegsverbrechen vorsieht, die in den fast drei Jahrzente währenden blutigen Konflikten in Afghanistan verübt wurden, noch unterschreiben, damit es in Kraft treten kann. Der Präsident hatte unter anderem die Hinzufügung eines Artikels zum Schutz individueller Rechte vorgeschlagen, der gewährleisten soll, dass Einzelne Gerechtigkeit für gegen sie begangenes Unrecht einfordern können. |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Sonntag, 11. März 2007, 21:25 Uhr ::: 56 Aufrufe
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Berlin (Reuters) - Die Islamistengruppe, die den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordert und andernfalls mit Anschlägen droht, zielt mit einem professionell gemachten Video direkt auf deutsche Zuschauer. Der am Samstag im Internet veröffentlichte Film enthält neben einem arabischen Text, der von einem vermummten Sprecher in einem modern gestalteten Nachrichtenstudio verlesen wird, Untertitel, in denen die Position der Gruppe in fehlerfreiem Deutsch präsentiert wird. Zudem beziehen sich die Urheber auf die deutsche Debatte über den Afghanistaneinsatz, etwa indem sie das Titelblatt der "Bild"-Zeitung mit den Fotos von deutschen Soldaten mit Totenschädeln zeigen. Das Auftauchen dieser Fotos hatte im Herbst für erregte Debatten gesorgt. |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Sonntag, 11. März 2007, 21:23 Uhr ::: 68 Aufrufe
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Trittbrettfahrer oder ernste Bedrohung? In einer Videobotschaft von Islamisten wird Österreich wegen seiner kleinen militärischen Unterstützung der Nato in Afghanistan erstmals vor Terroranschlägen gewarnt. Die Stimme aus der schwarzen Gesichtsmaske mahnt und erklärt und droht. Sechs Minuten und drei Sekunden lang verliest ein Sprecher eine "Nachricht an die Regierungen von Deutschland und Österreich". Ihr Volk hätten sie belogen, sagt der Mann von der "Stimme des Kalifat Kanals", der Militäreinsatz in Afghanistan werde die Mudjahedin, die Glaubenskämpfer, zu Anschlägen provozieren und Wohlstand und Sicherheit in Deutschland und Österreich bedrohen: "Warum wollt ihr das alles für Bush und seine Bande verlieren?" |
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Verfasst von: Afghan-Info Team ::: am Donnerstag, 08. März 2007, 22:02 Uhr ::: 79 Aufrufe
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(sda/dpa) Der Uno-Sondergesandte in Afghanistan, Tom Koenigs, hat vor einer dauerhaften massiven Präsenz der Nato in dem Land am Hindukusch gewarnt. Das Zeitfenster, in dem in Afghanistan fremde Truppen ertragen würden, schliesse sich, sagte Koenigs gegenüber der ARD in Kabul. Auf die Dauer Militär im Land zu belassen, «das werden weder wir aushalten noch die Afghanen». Der Aufbau der Sicherheitskräfte, Justiz und Regierungsstrukturen müsse vorangetrieben werden, damit die Afghanen die Aufgaben selber wahrnehmen können. «Erstens können sie es besser, zweitens können sie es billiger, und drittens ist es auch eher akzeptabel», sagte Koenigs. |
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